Vorsorgeplanung

Zu einer gemeinsamen Konkubinats-Zukunft gehört auch die Vorsorge.

Das Konkubinat wird, weil keine gesetzlich normierte Lebensgemeinschaft, erb- und vorsorgerechtlich nicht geschützt. Die Konkubinatspaare können – im Gegensatz zu Ehepaaren – zum Beispiel nicht auf die Leistungen aus der 1. und 2. Säule zählen.

Eine gute Vorsorgeplanung ist für die Absicherung des anderen Partners um so wichtiger.

Dabei ist folgendes zu beachten:

Grundlage Vorsorgeplanung

Säule 1 (Staatliche Vorsorge)

  • Die Säule 1 (AHV/V/EO) kennt keine Witwen- bzw. Witwerrente für Konkubinatspartner

Säule 2 (Berufliche Vorsorge)

  • Auch im Rahmen der Säule 2 (BVG) ist ebenfalls keine Witwen- bzw. Witwerrente im Obligatorium vorgesehen
  • Im Überobligatorium sind unter gewissen Voraussetzungen Möglichkeiten zur Begünstigung vorhanden

Säule 3 (Private Vorsorge)

  • Säule 3a (private gebundene Vorsorge)
    • In der Säule 3a besteht keine freie Begünstigungswahl
    • Die vorgegebene Begünstigungsfolge lautet:
      • An erster Stelle
        • Ehegatte
      • an zweiter Stelle
        • Kinder und massgeblich unterstützte Personen
    • In ungeschiedener Ehe lebende Konkubinatspartner können den andern Lebenspartner nicht begünstigen
  • Säule 3b (private freie Vorsorge)
    • Bei der Säule 3b besteht die Möglichkeit, dass sich die Konkubinatspartner je (gegenseitig) begünstigen können
    • Art und Umfang der Begünstigung sind in der „Begünstigungsklausel“ niederzulegen

Lebensversicherung

Lebensversicherungen sind für eine Absicherung des Lebenspartners besonders geeignet

Weiterführende Informationen

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